Die LETAS ist die 2. Europäische Liga der Damen und heißt ausgeschrieben Ladies European Tour Access Series, für die es unterschiedliche Kategorien gibt. Theresa hat eine Spiel­berechtigung erworben, die ihr den Zugang zu den meisten Turnieren ermöglichen sollte.

Das nunmehr neunte Turnier, an dem sie teilgenommen hat, war CSK Steel Womens Open im Resort HimmerLand. Das Wetter präsentierte sich über die drei Tage sehr unterschiedlich. Mal mit Regen und mal ohne. Immer dabei war ein kräftiger Wind, der auch mal Böen bis zu 60 Km/h bereithielt.

Die Topologie der Landschaft ist etwas ungewöhnlich. Nachdem Theresa fast nur durch flaches Land gefahren ist, war der Platz erstaunlich hügelig und somit durchaus anstrengend. Seit langem mal wieder ein Platz der sich insgesamt grün präsentierte. Also der gesamte Platz und nicht nur die Abschläge und Grüns, die überall künstlich beregnet werden müssen.
Folglich waren die Fairways gut, aber die Fabelweiten waren dann natürlich nicht mehr an der Tagesordnung. Der Platz vermittelt ein bisschen Links Feeling mit hohem Rough, nicht sehr vielen Bäumen und Fairway Bunkern, die schon mal recht tief sind. Es gibt ein paar fiese Bunker mit nassem schwerem Sand und zudem sind einige Wasserhindernisse eingebaut. Die Grüns waren sehr gut. Schnell aber nicht zu schnell und ein bisschen weicher, so dass die Bälle ganz gut gehalten haben. Sie waren zwar spurtreu, aber teilweise mächtig onduliert mit schwierigen Wellen.

Der Turnierverlauf begann verheißungsvoll. Die erste Runde konnte Theresa mit 4 unter PAR beenden und war damit die Führende des ersten Tages. Die Basis waren ein tolles kurzes Spiel und sensationelle 26 Putts. In einem Interview mit der LETAS, das auf Instagram gepostet wurde, fasste sie die Runde zusammen. Es liefen einige Dinge wirklich gut, die das Ergebnis möglich gemacht haben. Auch wenn es noch nicht geregnet hat, zeigt ein Blick aufs Leaderboard der ersten Runde, wie schwierig es mit dem Wind war. Nur vier Spielerinnen gelang ein Ergebnis unter PAR.

Der zweite Tag war schon erheblich anspruchsvoller. Zum böigen Wind gesellte sich Regen und die Bedingungen wurden richtig herausfordernd. Theresa schloss die zweite Runde mit +8 ab. Dank der tollen ersten Runde lag sie mit gesamten +4 auf dem geteilten 7ten Platz. Die letzte Runde verlief mit +5 nicht ganz nach Wunsch. Zu viele Fairways und Greens in Regulation verfehlt. Der Putter war auch nicht mehr so heiß wie am ersten Tag. Damit erzielte sie einen Gesamt-Score von 9 über PAR und errang den geteilten 11ten Platz. Ein tolles Ergebnis, das auch wieder einige Punkte in der Order of Merit einbrachte.

Wer ein bisschen in den Ergebnissen und Scorecards stöbern möchte, kann den Link zur Website der Tour zum Event nutzen.

Theresa: „Eine tolle und wirklich positive Erfahrung war, nach dem ersten Turniertag als Führende ins Bett zu gehen. Wie ich in dem LETAS Interview schon gesagt habe, hat da aber auch vieles geklappt, was gerne auch mal schief geht. Das hat mich dann am zweiten Tag voll eingeholt. Beim ersten Doppelbogey habe ich aufgrund des Windes einen Strommasten getroffen und der Ball ist dann einfach verschwunden. Beim zweiten ist der Abschlag 40 Meter in ein Wasserhindernis ausgerollt. Der Wind war schon wirklich brutal und ich bin echt froh, dass es rum ist. Klar steigt die Erwartung, wenn man als Führende in den zweiten Tag geht, aber bei den Bedingungen darf drei Runden nichts oder wenig schief gehen. Insgesamt bin ich mit dem geteilten 11ten Platz total happy und habe nochmals ein bisschen Zuversicht und Selbstvertrauen aufgebaut.“

Jetzt geht es quer durch Europa in die Slowakei. Die Ladies Slovak Golf Open werden im TALE Ski Golf & Hotel Resort ausgetragen. Samstag und Sonntag im Auto verbracht, denn von HimmerLand über Würzburg zum Austragungsplatz in der Nähe von Brezno sind es mit dem Auto fast 2.000 Kilometer.

Nach dem Turnier macht die LETAS vier Wochen Pause. Es geht dann am 10ten September in Frankreich weiter. Aufgrund ihrer guten Ergebnisse, hat es Theresa unter die Top 40 der Order of Merit geschafft. Für diese Spielerinnen wurde nach England die neue Kategorie 5 eingeführt. Als Mitglied der Kategorie 5 (bisher war sie Kategorie 13) hat man bei den verbleibenden Turnieren (2x Frankreich, 3x Spanien und je 1x Schweiz und Portugal) einen Startplatz praktisch sicher.

Am Ende der Saison erhalten die Top sieben Spielerinnen der LETAS Order of Merit die volle Spielberechtigung für die LET 2027, während Spielerinnen, die zwischen T8 und T32 landen, sich direkt für die Endrunde der LET Q-School qualifizieren.

Folgt ihr auf Instagram unter „thedebo.golf“ oder auf Facebook unter „Theresa de Bochdanovits“ und bleibt am Ball.

Wir möchten uns bei den Sponsoren (Radiologie vor Ort, WORST Architekten, Fliesenwelt Eisingen/Karlstadt, Rainer Kessler, Knuth Sperber) ganz herzlich bedanken.

Wir wollen einen neuen Sponsor etwas genauer vorstellen: WORST ARCHITEKTEN wird in zweiter Generation geführt und greift auf über 25 Jahre Erfahrung in der Planung und Umsetzung unterschiedlichster Bauvorhaben zurück. ​Unser ganzheitlicher Ansatz beruht auf drei Säulen: Nachhaltigkeit, Funktionalität und zeitlose Ästhetik. Wir sind davon überzeugt, dass gute Architektur neben Funktionalität und Gestaltung auch einen positiven Beitrag zur Umwelt und Lebensqualität leisten sollte. Unsere Schwerpunkte liegen in der Planung von Wohn- und Gewerbebauten sowie sozialen Einrichtungen. Wir begleiten sowohl Neubauprojekte, Grundstücksentwicklungen als auch Sanierungen von Gebäuden, mit Leidenschaft auch im Denkmalschutz und entwickeln maßgeschneiderte Lösungen für unterschiedliche Anforderungen und Nutzungskonzepte. Wir vergrößern unseren Wirkungsraum, der vormals hauptsächlich die Metropolregion Nürnberg/Fürth/Erlangen umfasste und realisieren spannende Projekte in Oberbayern und zuletzt auch in Unterfranken (Kitzingen und Marktheidenfeld). Weitere Informationen und die Kontaktdaten finden Sie auf der Website.