Die LETAS ist die 2. Europäische Liga der Damen und heißt ausgeschrieben Ladies European Tour Access Series, für die es unterschiedliche Kategorien gibt. Theresa hat eine Spielberechtigung erworben, die ihr den Zugang zu den meisten Turnieren ermöglichen sollte.
Das nunmehr sechste Turnier, an dem sie teilgenommen hat, war die Swedish Strokeplay Championship im Golf Uppsala Soderby. Das Wetter präsentierte sich in der kompletten Vielfalt eines Sommers. Während die ersten beiden Runden zwar windig aber schön waren, regnete es in der letzten Runde teilweise Bindfäden.
Der Platz hat keine nennenswerten Höhenunterschiede und ist konditionell weniger anspruchsvoll als die letzten beiden Stationen. Es war die ersten beiden Tage allerdings auch dort sehr trocken. Die Herausforderungen lauerten in den vielen Wasserhindernissen und spannenden Doglegs. Die sind oft relativ kurz vor dem Grün und kaum abzukürzen. Also muss der Schlag entsprechend lang sein, um das Grün sehen und mit dem nächsten Schlag erreichen zu können. Die Grüns waren gut zu spielen. Das Design jedoch nicht ganz einfach, denn sie sind oft in die falsche Richtung lang bzw. breit. Die Landezonen sind folglich nicht sehr komfortabel.
Der Turnierverlauf begann sehr solide und steigerte sich von Runde zu Runde. In der ersten Runde spielte Theresa mit einer 73 Runde eine Even PAR. Neben 10 PARs spielte sie vier Birdies und vier Bogeys. Das Ergebnis reichte für einen bereits sehr erfreulichen geteilten 18ten Platz. Die zweite Runde verlief noch besser. Erneut 4 Birdies mit nur zwei Bogeys ergab eine 71 und somit eine 2 unter PAR-Runde. Dieses Ergebnis katapultierte sie unter die Top 10. Dann startete die dritte Runde bei sehr schlechtem Wetter. Theresa startete unglaubliche erste 8 Löcher und konnte 3 Birdies spielen. Das Gesamtergebnis von -5 zu diesem Zeitpunkt bedeutete den geteilten ersten Platz. Auf Loch 9 musste sie ein Bogey und auf der 10 sogar ein Doppelbogey hinnehmen. Dem Wetter trotzend hielten die Nerven. Auf den letzten 8 Löchern spielte sie ein Birdie und den Rest in PAR. Das bedeutete eine 72er Runde, also 1 unter PAR. Kumuliert waren das dann -3 und ein Platz auf dem Podium. Den dritten Platz teilt sie sich nur mit einer Dänin.
Wer ein bisschen in den Ergebnissen und Scorecards stöbern möchte, kann den Link zur Webseite der Tour zum Event nutzen.
Theresa: „Direkt nach dem Turnier war ich vielleicht sogar etwas unzufrieden. Dieses wirklich unnötige Doppelbogey in der Schlussrunde an der 10, hat mich schon geärgert. Nicht so sehr, dass deshalb ein möglicher zweiter Platz flöten ging, sondern die Schläge, die dazu geführt haben. Mit zwei Tagen Abstand ist der dritte Platz natürlich ein super Ergebnis, über das ich mich sehr freue. Das hat mir auch gezeigt, dass ich über drei Runden mithalten und auch vorne mitspielen kann. Ich bin ganz zuversichtlich, dass ich dieses positive Gefühl in die nächsten Turniere mitnehmen kann.“
Das Ergebnis wirkt sich auch auf die Rangliste = LETAS Order of Merit aus.
Mit den 205 Punkten für den 3ten Platz macht sie einen großen Sprung Am Ende der Saison erhalten die Top sieben Spielerinnen der LETAS Order of Merit die volle Spielberechtigung für die LET 2027, während Spielerinnen, die zwischen T8 und T32 landen, sich direkt für die Endrunde der LET Q-School qualifizieren.
Jetzt geht es nach England. Vom 8. bis 10. Juli 2026 werden im The Manchester Golf Club die Women’s English Open ausgetragen. Danach geht es für einen kurzen Abstecher nach Hause. Am 19. Juli findet der letzte Spieltag der DGL statt. Die Damenmannschaft des Golf Club Würzburg führt die Tabelle an. Theresa will mithelfen, dass das Würzburger Team in Lauterhofen vor der Mannschaft aus dem Golf Club Rheintal bleibt. Egal auf welchem Platz und dann wäre der Aufstieg in die zweite Bundesliga geschafft.
Theresa wird versuchen, so viele Turniere wie möglich zu spielen. Sobald jeweils bestätigt ist, für welches der Turniere sie einen Startplatz zugesichert bekommen hat, werden wir zeitnah berichten. Folgt ihr auf Instagram unter „thedebo.golf“ oder auf Facebook unter „Theresa de Bochdanovits“ und bleibt am Ball.
Wir möchten uns bei den Sponsoren (Radiologie vor Ort, WORST Architekten, Fliesenwelt Eisingen/Karlstadt, Rainer Kessler, Knuth Sperber) ganz herzlich bedanken.








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